Die letzten 2 Wochen waren wir im Südwesten Australiens unterwegs. Von Perth ging es über Busselton nach Margaret River, dann weiter nach Albany und Esperance und dann durchs Innland wieder zurück nach Perth, bzw. ins Swan Valley (gehört glaube ich sogar noch zu Perth).
In Busselton gab es einen tollen Jetty (Bootssteg), der 2 km lang ins Meer rausführt. Auf dem Steg fuhr sogar eine kleine Minieisenbahn für die faulen Besucher!
Von Busselten aus sind wir dann die Küste auf der extra schönen "Cave Road" entlang gefahren, die sich 150km lang vom "Cape Naturaliste" im Norden, an Margaret River vorbei bis zum Cape Leeuwin im Süden entlangschlängelt. Unglaublich, wie viele schöne Strände und Aussichtspunkte es auf dieser relativ kurzen Strecke zu bestaunen gibt. Wir machten immer mal wieder halt an kleinen Buchten um in unserm Van gemütlich zu Frühstücken oder einen Kaffee zu trinken und dabei die Aussicht auf die Landschaft zu genießen und Surfern beim Wellenreiten zu zuschauen.
Ab und zu haben wir auch wild gecampt, das heißt einfach irgendwo hinter Büschen in unserem Van geschlafen. Einmal standen wir auf einem ehemaligen Weinfeld und als wir morgens die Tür aufmachten schaute uns ein Känguru verdutzt an.
In der Margaret River Region sind wir dann etwa eine Woche geblieben, weil wir es dort so schön fanden. Dort haben wir sogar einen drei tägigen Surfkurs am Redgate Beach gemacht, und voila, ein paar Mal waren wir schon auf dem Brett gestanden:)
Ab und zu haben wir auch wild gecampt, das heißt einfach irgendwo hinter Büschen in unserem Van geschlafen. Einmal standen wir auf einem ehemaligen Weinfeld und als wir morgens die Tür aufmachten schaute uns ein Känguru verdutzt an.
In der Margaret River Region sind wir dann etwa eine Woche geblieben, weil wir es dort so schön fanden. Dort haben wir sogar einen drei tägigen Surfkurs am Redgate Beach gemacht, und voila, ein paar Mal waren wir schon auf dem Brett gestanden:)
Übernachtet haben wir in der Zeit öfter Mal auf dem Boranup Campground in einem Nationalpark, der eigentlich 7,50$ die Nacht kostet, allerdings ist nie ein Ranger vorbei gekommen, so dass wir nie zahlen mussten. Zwei mal haben wir auch auf dem Conto Campground übernachtet, der auch im Nationalpark an der Küste ist, allerdings für 10$ die Nacht. Da sind die Kängurus abends zwischen den Zelten herumgehüpft. Und dort gab es nur Plumsklos und fließend Wasser, aber keine Duschen! Wir haben dann immer unter der eiskalten Campingdusche geduscht. Vom Conto Campground konnte man zur Küste zu einen Aussichtspunkt laufen, wo wir dann einen tollen Sonnenuntergang gesehen haben (erstes Bild unten).
Vom Boranup Campground aus haben wir auch eine kleine Wanderung 4 km entlang eines 4-wheel-tracks gemacht, auf dem eine Schlange unseren Weg gekreuzt hat! Dieser endete an einem endlosen einsamen Sandstrand. Der Rückweg war dann ziemlich anstrengend, weil es Berg auf ging und es immer heißer wurde.
Wenn man auf der Cave Road entlang fährt, fährt man auch durch einen gigantischen Wald mit riesigen Bäumen und einem mit Farnen und Büschen bewachsenem Boden. Sah toll aus! (Bild 3 unten)
Mit unserm Van ging die Fahrt dann weiter. Erstmal zum Perry Beach, kurz vor Denmark. Dort gab es einen Campingplatz direkt am Strand in einem schönen kleinen Wäldchen- für 5$ die Nacht! Johanna und Ronnie, die wir ganz am Anfang im Hostel in Perth kennengelernt hatten, hatten sich nun auch einen Van gekauft und zusammen mit ihnen sind wir die Küste Richtung Osten entlanggefahren.
Vom Perry beach ging es weiter zum "Valley of the Giants". Dort gab es einen Treetopwalk, der an einigen Stellen 40m über dem Boden durch die Baumwipfel führte. Die Bäume dort waren riesig!

j
Nach dem "Valley of the Giants" haben wir uns mal wieder schöne Strände angeschaut. Zum Beispiel den Greens Pool (Bild 1). Dort haben Felsen eine Art natürlichen Meerespool gebildet. Außerhalb waren die Wellen sehr hoch, aber in dem Pool war das Wasser total still und wunderschön türkis. Leider war der Strand total überfüllt, weil die Australier gerade Ferien hatten und die Gegend dort ein sehr beliebtes Urlaubsziel ist.
Direkt links neben den Greens Pool sind die "Elephant Rocks". Ein paar schöne glatte Felsen im glasklaren Wasser, die ein bisschen wie badende Elefanten Aussehen; 15 Meter hohe Elefanten. Sah schön aus dort :-)
Unser letzter Strand an dem Tag war der Oceans Beach, ein Surferstrand wo es auch eine kleine Wiese zum darauf liegen gab. Der Strand hat mich einbisschen an Spanien erinnert.
Als wir schließlich in Albany angekommen waren, suchten wir uns für die Nacht einen Park mit öffentlichen Toiletten um dort eine Nacht zu parken/schlafen. Als ein älterer Typ aus seinem Haus kam und auf uns zu stapfte, dachten wir schon der will uns jetzt verjagen. Tatsächlich war er aber nur neugierig woher wir kommen und was für Pläne wir haben, und wünschte uns schließlich eine gute Nacht.
Nachdem wir drei Tage mit Johanna und Ronnie unterwegs waren, trennten sich unsere Wege am nächsten Tag wieder. Die anderen zwei bleiben nur noch bis April in Australien und wollten so bald wie möglich an der Ostküste sein. Für uns ging die Fahrt hingegen ganz gemütlich weiter. Wieder mit vielen Stopps an Stränden und Co. Sehr beeindruckend und und zur Abwechslung mal kein Strand, war die "Natural Bridge", eine natürliche ca 25m hohe und 50m lange Felsenbrücke unter der die Wellen brechen. Wir fuhren immer weiter in Richtung Esperance, wo dann auch wieder atemberaubende Strände waren. Besonders schön war die Twilight Bay, die 2006 zum schönsten Strand Australiens gekürt wurde.
Direkt links neben den Greens Pool sind die "Elephant Rocks". Ein paar schöne glatte Felsen im glasklaren Wasser, die ein bisschen wie badende Elefanten Aussehen; 15 Meter hohe Elefanten. Sah schön aus dort :-)
Unser letzter Strand an dem Tag war der Oceans Beach, ein Surferstrand wo es auch eine kleine Wiese zum darauf liegen gab. Der Strand hat mich einbisschen an Spanien erinnert.Als wir schließlich in Albany angekommen waren, suchten wir uns für die Nacht einen Park mit öffentlichen Toiletten um dort eine Nacht zu parken/schlafen. Als ein älterer Typ aus seinem Haus kam und auf uns zu stapfte, dachten wir schon der will uns jetzt verjagen. Tatsächlich war er aber nur neugierig woher wir kommen und was für Pläne wir haben, und wünschte uns schließlich eine gute Nacht.
Nachdem wir drei Tage mit Johanna und Ronnie unterwegs waren, trennten sich unsere Wege am nächsten Tag wieder. Die anderen zwei bleiben nur noch bis April in Australien und wollten so bald wie möglich an der Ostküste sein. Für uns ging die Fahrt hingegen ganz gemütlich weiter. Wieder mit vielen Stopps an Stränden und Co. Sehr beeindruckend und und zur Abwechslung mal kein Strand, war die "Natural Bridge", eine natürliche ca 25m hohe und 50m lange Felsenbrücke unter der die Wellen brechen. Wir fuhren immer weiter in Richtung Esperance, wo dann auch wieder atemberaubende Strände waren. Besonders schön war die Twilight Bay, die 2006 zum schönsten Strand Australiens gekürt wurde.
Auf dem Bild hier seht ihr einen "Roadtrain". Wenn man in Australien unterwegs ist begegnet man auf jeden Fall einigen. Manchmal haben sie bis zu 4 Anhänger! Immer wenn uns einer dieser Kolosse entgegen kommt fahren wir soweit wie möglich links, weil die einen ganz schönen Zugwind verursachen und man wenn man Pech hat einen Steinschlag auf der Scheibe bekommt. In der Gerüchteküche hört man oft, dass viele der Roadtrainfahrer auch betrunken fahren, nicht wirklich auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen achten und einst ein Roadtrainfahrer an der Tankstelle stand und vorne von seinem Auto die Überreste der überfahrenen Kängurus von seinem Truck trat…
Wir haben auf der Fahrt immer mal wieder Halt an Aussichtspunkten gemacht und wie ihr am ersten Bild unter dem Text sehen könnt, hatten wir traumhafte Aussichten. Am Ende des Tages fuhren wir von Esperance zum etwas östlicheren "Cape le Grand Nationalpark". Dort gab es sogar ein paar kleine Berge. Der Campingplatz lag direkt an der "Lucky Bay", einem Sandstrand, der wie viele andere auch, zum weißesten Strand Australiens zählt. Der Strand war wirklich unglaublich weiß, es hat einen fast geblendet. Der Strand ist einige Kilometer lang und es waren kaum Leute dort. Auf dem Campingplatz gab es auch nur 15 Stellplätze, haben gerade so noch den letzen bekommen. Hier gab es Känguru zum Frühstück! Nein, nicht zum Essen. Sie sind total angstfrei direkt an unserm Frühstückstisch vorbeigehüpft und haben uns neugierig angeschaut. Abends sind sie dann zum Strand gehüpft und haben den Sonnenuntergang genossen ;-)
Die Lucky Bay hat uns so gut gefallen, dass wir 2 Nächte geblieben sind. Haben dort sogar ein paar Deutsche, die wir auf dem Campingplatz in Perth kennengelernt hatten hier wieder getroffen. Und einen Tag später haben wir einen Typen am Campingplatz der Lucky Bay getroffen, den wir bei dem Weihnachtsdekorationsjob kennengelernt hatten. Australier. Er war mit seinem Bruder kurz vorher Abalones sammeln. Das sind Muscheln, die sehr schwer von Felsen abzumachen sind, die ziemlich teuer sind wenn man sie kauft (ab 30$ das Kilo) und die super gut schmecken. Die beiden haben uns dann zum Barbecue eingeladen. Abalones mit Knoblauch und Öl. Und wisst ihr was? Ich (Nadja) bin ja normalerweise totaler Fisch- und Meerestierhasser, ich esse keinen Bissen davon. Aber die Abalones waren wirklich total lecker! Sie haben eher wie Fleisch geschmeckt, super lecker!
Abends waren wir dann meist vor unserem Campervan gesessen und haben den Sternenhimmel über uns bestaunt.
Wir haben auf der Fahrt immer mal wieder Halt an Aussichtspunkten gemacht und wie ihr am ersten Bild unter dem Text sehen könnt, hatten wir traumhafte Aussichten. Am Ende des Tages fuhren wir von Esperance zum etwas östlicheren "Cape le Grand Nationalpark". Dort gab es sogar ein paar kleine Berge. Der Campingplatz lag direkt an der "Lucky Bay", einem Sandstrand, der wie viele andere auch, zum weißesten Strand Australiens zählt. Der Strand war wirklich unglaublich weiß, es hat einen fast geblendet. Der Strand ist einige Kilometer lang und es waren kaum Leute dort. Auf dem Campingplatz gab es auch nur 15 Stellplätze, haben gerade so noch den letzen bekommen. Hier gab es Känguru zum Frühstück! Nein, nicht zum Essen. Sie sind total angstfrei direkt an unserm Frühstückstisch vorbeigehüpft und haben uns neugierig angeschaut. Abends sind sie dann zum Strand gehüpft und haben den Sonnenuntergang genossen ;-)
Die Lucky Bay hat uns so gut gefallen, dass wir 2 Nächte geblieben sind. Haben dort sogar ein paar Deutsche, die wir auf dem Campingplatz in Perth kennengelernt hatten hier wieder getroffen. Und einen Tag später haben wir einen Typen am Campingplatz der Lucky Bay getroffen, den wir bei dem Weihnachtsdekorationsjob kennengelernt hatten. Australier. Er war mit seinem Bruder kurz vorher Abalones sammeln. Das sind Muscheln, die sehr schwer von Felsen abzumachen sind, die ziemlich teuer sind wenn man sie kauft (ab 30$ das Kilo) und die super gut schmecken. Die beiden haben uns dann zum Barbecue eingeladen. Abalones mit Knoblauch und Öl. Und wisst ihr was? Ich (Nadja) bin ja normalerweise totaler Fisch- und Meerestierhasser, ich esse keinen Bissen davon. Aber die Abalones waren wirklich total lecker! Sie haben eher wie Fleisch geschmeckt, super lecker!
Abends waren wir dann meist vor unserem Campervan gesessen und haben den Sternenhimmel über uns bestaunt.
k
Liebe Grüße
Nadja & Erik
Doch der Cape le Grand Nationalpark bietet nicht nur die Lucky Bay. Hier gibt es auch einige andere Strände, die einem Postkartenbild gleichen. So zum Beispiel die Hellfire Bay. An unserem letzten Tag bei der Lucky Bay sind wir früh aufgestanden um den Sonnenaufgang am Strand zu sehen. Wieder waren Kängurus am Start. Danach sind wir zu der Hellfire Bay gefahren. Und plötzlich entdeckten ich am Rande der Bucht einige Flossen im Wasser. Nach einem Zoom mit der Kamera stellten wir fest das es Delfine waren (keine Haie). Schnell sind wir dort hingelaufen und es waren richtig viele! Ca 10 Delfine schwammen im Knietiefen Wasser den Strand entlang. Leider hatte Erik seine Gopro nicht dabei, sonst hätten wir sie sogar im Wasser fotografieren können. Es war so schön! Wir waren die einzigen Menschen an diesem großen weißen Sandstrand und vor uns tummelten sich die Delfine im Wasser.
Nach diesem Spektakel machten wir uns auf den Rückweg nach Perth. Doch als Zwischenstopp wollten wir eine Nacht in Tincurrin (Narrogin), bei dem Farmer bei dem ich auf der Seed-Cleaning Farm gearbeitet habe übernachten. Es war perfekt, weil es auf unserem Weg lag. Dort haben wir auch Jocy und Hannes wieder getroffen, die dort immernoch arbeiten. Wir durften sogar im Haus schlafen und konnten Duschen:) Und er hat mir 10 Tage farmwork auf meinem Second year Visa unterschrieben :) Man braucht für das second Visa 88 Tage farmwork. Wir werden auf jeden Fall versuchen diese 88 Tage zu machen, damit uns offen bleibt evtl. nochmal ein Jahr in Australien arbeiten zu können. Wir werden es aber wahrscheinlich nicht direkt danach in Anspruch nehmen ;-)
Und nach der Übernachtung fuhren wir weiter nach Perth zum "Bella Ridge Estate" Weingut, auf dem wir jetzt arbeiten. Die Familie hatte uns Abends zum Essen eingeladen und wir durften schon einige der Weine probieren. Alon und Jody gehört das Weingut und sie sind beide total nett (zwischen 40 und 50 Jahre alt). Sie haben auch zwei süße Kinder. Aber über unseren Job hier werden wir bald auch einen kleinen extra Post schreiben ;-) Ist auf jeden Fall sehr schön hier!
Liebe und Sonnige Grüße nach Deutschland (hier hat es immer noch jeden Tag 30+ grad!)
Über den Menüpunkt "Wo wir gerade sind" (ganz oben) könnt ihr euch eine Karte ansehen, auf der auch grob die Route eingezeichnet ist, die wir in diesem Post beschrieben haben.
Über den Menüpunkt "Wo wir gerade sind" (ganz oben) könnt ihr euch eine Karte ansehen, auf der auch grob die Route eingezeichnet ist, die wir in diesem Post beschrieben haben.
Liebe Grüße
Nadja & Erik





















uiii :) das klingt shcon wieder bombastisch! über ein paar kängurus vor meinem bett würde ich mich auch freuen. Und dass die Nadja muscheln gegessen hat ist ja auch ein wunder :D Also ich freue mich sehr, dass es bei euch so schön ist. Und ich würde mich auch freuen, wenn ihr euer zweites visa erst später nutzt ;) ;) Schöneschöne Bilder! Liebe und Gute Nacht aus Würzburg, eure Franca
AntwortenLöschen