Dienstag, 20. Mai 2014

Gili Island

Hello,
Jetzt haben wir uns schon eine Weile nicht gemeldet. Unseren letzten Post hatten wir aus Ubud, einem sehr schönen Ort auf Bali geschrieben, und auch diesmal melden wir uns wieder von dort. Inzwischen sind wir in Munduk, einem kleinen Bergdorf. )

Die letzten 6 Tage haben wir allerdings auf den Gili Islands verbracht. Diese 3 kleinen Inseln (Gili Trawangan, Gili Air und Gili Meno) sind so klein, dass sie sich allesamt zu Fuß oder mit dem Fahrad umrunden lassen. Dort gibt es auch keine Autos oder Motor Roller. Man läuft, leiht sich ein fahrad oder steigt in eine der verziehrten Pferdekutschen, die wie ein römischer Streitwagen nur auf einer Achse vor und zurück schaukeln.

Auf unserem Boot nach Gili Trawangan, haben wir den Canadier Daniel und die Niederländerin Addowa kennengelernt und beschlossen, uns erst einmal zusammen zu tun und was essen zu gehen. Weil Addowa die einzige war, die eine Unterkunft gebucht hatte, haben wir unser ganzes Gepäck erstmal bei ihr abgestellt. Die Manager dort dachten, wir würden zusammen reisen und haben uns eine Runde frisch gepresten O-Saft spendiert. Als sie dann begriffen haben, dass nur Addowa gebucht hat, haben sie ein bischen verdutzt geguckt. Sie dachten wir schlafen zu 4t in dem Zimmer und weil wir eigentlich eh zu faul waren, uns an dem Tag noch was zu suchen, haben wir das dann letzt endlich auch so gemacht. Der Preis des Zimmers hat sich dadurch nicht geändert und wir haben Addowa einfach 7$ gegeben :)
Danach sind wir los gezogen um die Insel zu erkunden. Auf der Suche nach einem "Warung" einem Restaurant, haben wir in der Tauchschule "Big Bubble Dive" halt gemacht, um uns über die Kurse zu informieren. Chris, der manager dort, hat uns nicht nur ein super Warung zum gut und günstig Essen empfohlen, wo wir auch die folgenden Tage immer wieder mal waren, sondern er hat uns auch gleich allen einen Tauchkurs angedreht. Nadja hat jetzt ihren Advanced Diver (darf 30m tief tauchen) und ich habe mein Open Water Diver (18m). Ich hatte dort insgesamt 5 Tauchgänge und habe allerlei Fische, Seeschnecken, Oktopusse, Schildkröten, und vieles mehr gesehen.
Nach vier Tagen auf der "Party Insel" Trawangan (die wildeste von den 3 Gili Islands), sind wir zur kleineren Gili Air geschippert um dort Nadjas Geburtstag zu verbringen. Gili Air ist wirklich die schönste von den Gili Inseln. Hier ist es noch nicht zu touristisch aber auch nicht zu langweilig. Hier gibt es viele kleine Holz Strandhüttchen, meist in einer A- Form mit Hängematte auf der Veranda und umgeben von Palmen. Auch die netten Strandbars sind hier sehr einladend. Hier kann man sich mal einen leckeren Bananasmoothie gönnen und zwischen drin zwei Schritte zum Meer laufen und sich erfrischen. Frühstück gab es hier jeden Tag am Strand… Wirklich eine wunderschöne Insel. Ein kleines Paradies! Zu Nadjas Geburtstag waren wir dann in einer kleinen zweistöckigen Villa mit Balkon und Hängematte in mitten eines tropischen Palmengartens. Der Luxus hat pro Nacht nur etwa 35Euro gekostet- Frühstück und WLAN inklusive! An meinem Geburtstag waren wir dann noch lecker essen und Erik hat mir noch eine halbstündige Rücken- und Nackenmassage geschenkt (er hat sich auch massieren lassen). Massagen sind hier auch sehr erschwinglich. In größeren Städten bekommt man eine halbstündige Massage schon ab 2 Euro! 
Die zweite Nacht auf Gili Air haben wir dann aber wo anders verbracht, weil wir ja doch etwas Geld sparen wollen. Aus der 2 Stöckigen Villa wurde eine kleine A-Frame Strandhütte mit openair Badezimmer für 20$ die Nacht. Auch nicht schlecht!

Am nächsten Tag wollten wir dann weiter nach Gili Meno, der kleinsten der Gili Inseln. Um 8:30 Uhr ging es los und knapp 20 Minuten später hatten wir dort Fuß gefasst. Wir hatten noch keine Unterkunft und wollten einfach mal sehen was es dort so gibt. Also sind wir mit Sack und Pack am Strand entlang gelaufen. Dort waren die Unterkünfte teilweise 10 Gehminuten von einander entfernt und leider waren sie alle sehr teuer oder verfallen. 25$ für ein schlechtes Zimmer ohne Frühstück war uns dann doch irgendwie zu viel und wir sind erstmal etwas ins Inland gelaufen und haben dort eine Kleinigkeit schnabuliert. Wir haben uns dann dazu entschieden nicht auf der Insel zu übernachten sondern direkt weiter zurück nach Bali, Ubud zu fahren. Also zum Hafen gelaufen und Boot+Shuttle Bus gebucht (35$ pro Person) und beim zahlen gemerkt dass wir nicht mehr viel Bargeld haben. Also müssen wir Geld abheben. Doch wie wir dann erfahren haben gibt es auf der Insel KEINEN EINZIGEN Geldautomaten! Eine Bank sowieso nicht…. Zum Glück konnten wir die Bootsfahrt mit der Karte bezahlen!
Am Nachmittag kamen wir dann wieder in Ubud an und haben nach einem leckeren Mittagessen nach einer Unterkunft gesucht. Dieses Mal wollten wir wo anders schlafen, einfach mal um was neues zu sehen. Letztendlich haben wir dann in einem kleinen Hotel für 30$ die Nacht übernachtet, weil wir keine Lust mehr hatten herumzulaufen. Von unserem Hotelbalkon aus hatten wir eine super Aussicht auf Ubud. 
Lang sind wir dann aber nicht mehr dort geblieben. Wir sind gleich los und ich bin endlich auch zum Frisör gegangen. für umgerechnet etwa 8euro mit waschen und schneiden. Nur die Spitzen;-) Aber bestimmt viiiiel günstiger als in Australien. Danach haben wir uns dann den Kecak-Dance angeschaut. Der Name ist Programm. Es werden die Ganze Zeit kecak Geräusche gesungen und um eine Fackel getanzt. Am Ende hat dann noch ein Tänzer durch brennende Kokosnüsse getanzt. War mal ganz nett zu sehen :-)
Am nächsten Morgen sind wir ganz früh aufgestanden und sind zum Yoga Barn gelaufen. Dort haben wir dann beim "Morning Flow" Yoga Kurs teilgenommen, der etwa ein einhalb Stunden lang ging. Das war vielleicht anstrengend! Also haben wir praktisch gleich mal mit Sport den Morgen begonnen:) Danach sind wir zurück ins Hotel und haben erstmal lecker auf unserem Balkon Bananapancakes mit frischem Obst gefrühstückt. Um 11 Uhr hat uns dann ein Shuttle Bus abgeholt und wir sind nach Munduk gefahren. Das ist ein nettes kleines Bergdorf im Nordwesten Balis. Hier sind nicht sehr viele Touristen und auch hier gibt es keinen Geldautomaten (müssen wir sehen wie wir die nächsten Tage an Geld kommen). Wir übernachten hier jetzt in einem netten Homestay (20$!) mit wunderschöner Aussicht , auf die Landschaft. Wir haben sogar einen Wilkommensdrink bekommen und der Inhaber, Agus hat uns dazu eingeladen mit ihm heute Abend in einem kleinen Warung (Restaurant) zu feiern. Denn morgen ist der letzte Tag der Festtage hier- morgen ist Galungan. An diesem Tag danken die Hindus den Göttern und feiern den Sieg vom Guten über das Böse. Die ganze Straße ist mit kunstvoll verzierten Bambusstämmen geschmückt und morgen gehen dann alle in den Tempel (ich hoffe auf gute Fotos;-)
Wir sind gerade noch ein bisschen durch den Ort gelaufen, auf der Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen. Gelandet sind wir in einem einheimischen Warung das vor zwei Tagen erst geöffnet hat. Der Inhaber des Restaurants war gar nicht da, aber seine Familie hat versucht mit Händen und Füßen mit uns zu reden (konnten kaum Englisch). Das lief dann darauf hinaus, dass Erik auf einmal ein Handy ans Ohr gehalten wurde und der Inhaber uns auf Englisch gefragt hat was wir bestellen wollen :-D  Kurze Zeit später war er dann auch da und es gab super leckeres frisch gekochtes Essen für uns. Auf die Toilette musste ich dann auch mal (interessant gell) und das lustige war, dass es keine Restauranttoilette gab und ich in dem Haus der Familie aufs Klo durfte. Wir waren übrigens auch die einzigen Gäste!
Wir sind dann mit dem Besitzer ins Gespräch gekommen und haben erfahren, dass er noch ein anderes kleines Restaurant hat und in einem großen Hotel Kochkurse gibt. Und da haben wir dann gleich mal gebucht! Für 20$ pro Person zeigt er uns morgen zwei Stunden lang in seinem Restaurant wie man lecker balinesisch kocht (mit Vorspeise bis Nachspeise). Das wird dann auch unser Abendessen. Selbstgekocht! 
Für unsere letzte Woche auf Bali ist jetzt geplant dass wir noch 1-2 Tage in Munduk bleiben und uns dort Wasserfälle ansehen und evtl. mit einem Mofa nach Lovina und zu heißen Quellen fahren. Danach wollen wir dann noch 3-4 Tage auf Nusa Lembongan verbringen und dort dann auch vielleicht nochmal Tauchen. Denn dort gibt es den Manta Point. Und was kann man da wohl sehen?  Genau, Mantas! Das sind riesige Rochen, die aussehen wie 2 bis 6m breite schwarze fliegende Teppiche. Ja und am 28. um 1 Uhr früh, also praktisch in der Nacht vom 27. auf den 28. fliegen wir dann schon wieder zurück nach Darwin! In Australien ist jetzt geplant erstmal weiter nach Queensland zu fahren und dort dann in Cairns auch hoffentlich meine Cousine Maria  zu treffen. Noch reicht das Geld also, aber wir suchen trotzdem dann irgendwo in Queensland einen Job wo wir was verdienen! Wenn wir Glück haben können wir sogar gleich nach unserer Ankunft in Darwin, für eine Woche bei der Heu-Ernte helfen bei dem Gleichen Farmer der auch gerade auf unseren Van aufpasst - Fingers Crossed
Bis bald,
Korallenstrand auf Gili Trawangan

Gili T

Pferdekutsche auf Gili T (Autos/ Mofas gibt es hier nicht)

Reisfelder in Ubud

Erik beim Frisör- für 2 Euro!

Spa für Nadja in Ubud: Massage, Peeling, Maske und Blumenbad (2h, 15Euro!)

Maskenschnitzer bei der Arbeit in Ubud

Markt in Ubud

Beim Mount Batur, Bali

Lake Batur

Kaffeeprobe auf einer Kaffeeplantage auf Bali

Luwak Cat

Luwak Kaffee--> Katze isst Bohnen, Bohnen kommen hinten wieder raus, Kaffeebohnen werden gewaschen und geröstet= angeblich bester und teuerster Kaffee den es gibt!

Nadja beim Schokobohnennaschen

Beim Tirta Empul Tempel bzw. der Holy Spring

Tirta Empul Tempel 

Opfergaben

Legon Tanz in Ubud

Legon

Gamelanmusikspieler beim Legon Tanz

Monkey Forest in Ubud

Mit dem Mofa in Canggu unterwegs

Sonnenuntergang am Tanah Lot Tempel

beim Tanah Lot Tempel

beim Tanah Lot Tempel
Am Hafen von Gili Air
beim Mount Batur, Bali
auf Gili Air, beim Abendessen
Markt in Ubud
Kutsche auf den Gilis
Markt in ubud
Lake Batur
Tirta Empul Tempel
Luwak Kätzchen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

You like? You dislike? Comments pleeeease